Für das Leitbild der Therme stand die Natur Pate: Eingebettet in die Kurlandschaft Wien Oberlaa diente ein Bachlauf als Grundmotiv, welcher sich zwischen Steinen hindurchwindet, sie umspült und mal enger, mal breiter wird. Ausgangspunkt ist eine der beiden Thermalquellen. Das Gebäude folgt ihrem Verlauf ähnlich einem gewundenen Fluss der Topografie abwärts Richtung Süden und umspült dabei einzelne Themensteine, die wie große Bachkiesel aus der Dachlandschaft herausragen. Das maximal dreigeschossige Thermenensemble passt sich dezent an die Umgebung an, seine Ruhewiesen bilden einen sanften Übergang zwischen der Beckenvielfalt im Außenbereich und dem umgebenden Park. Der Bezug zum Wasser und zur Landschaft ist für den Besucher stets spürbar. Das Thema Natur wurde bei der Gestaltung der Therme jedoch nicht nur räumlich, sondern auch im Hinblick auf die Wahl der Materialien und Farben aufgegriffen. Für unterschiedliche Deckenbereiche dienten die vier Jahreszeiten als Leitbild. Dafür wurden atmosphärische Fotos von Frühling, Sommer, Herbst und Winter grafisch vereinfacht, in ein abstraktes Farbmuster überführt und anschließend auf die Akustikplatten übertragen. Die damit erzeugte Farb- und Lichtstimmung lässt immer wieder neue und spannende Raumeindrücke entstehen.

Konzeptskizze

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